In Würde zu sich stehen


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Das Seminar In Würde zu sich stehen ist ein Gruppenprogramm für Menschen mit psychischen Erkrankungen, um sie bei Offenlegungsentscheidungen zu unterstützen.

Gleichzeitig entfaltet die Durchführung dieses Programmes eine hohe Wirksamkeit in der Überwindung der Stigmatisierung psychischer Erkrankungen in unserer Gesellschaft.

Das Programm In Würde zu sich stehen beruht auf Arbeiten von Patrick W. Corrigan und Kolleg:innen und wurde von Nicolas Rüsch und Kolleg:innen (Univ.-Ulm) ins Deutsche übertragen. Seine Wirksamkeit wurde wissenschaftlich nachgewiesen (Buch: Das Stigma psychischer Erkrankung).

aktuelle Vorträge

vergangene Seminare und Vorträge

  • IWS 11.04. bis 02.05.2019 in der ambulanten medizinischen Reha (Tagesklinik OSKAR) Köln
  • IWS 24.11. bis 15.12.2020 in SPZ Ehrenfeld (Präsentation)
  • IWS 23.03. bis 20.04.2021 Online (Präsentation)
  • IWS 27.04. bis 18.05.2021 Online (Präsentation)
  • Info-Vortrag mit Austausch zum Seminar IWS am 21.06.2021 auf einer Veranstaltung des Selbsthilfe-Freizeitwerkes e.V. in Zinnowitz
  • IWS 29.06. bis 20.07.2021 Online (Präsentation)
  • IWS 23.09. bis 14.10.2021 Online

Aufnahme in die Interessentenliste

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Für (sozial)psychiatrische Einrichtungen

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Über mich persönlich

Ich - Thomas R., 56 Jahre alt bin ein Diplom-Psychologe mit eigener Erfahrung. Ich arbeite zur Zeit als Genesungsbegleiter in Köln und war in meinem Leben über 20 Jahren lange immer wieder von Depressionen und Angstattacken beeinträchtigt. Diese Symptome haben dazu geführt, dass ich in meinem Leben schon mehrfach in psychosomatischen oder psychiatrischen stationären bzw. tagesklinischen Einrichtungen behandelt wurde. Die Kraft von Recovery lernte ich in verschiedenen Selbsthilfegruppen des 12-Schritte-Programmes kennen.

Ich habe lange nicht verstanden, wir es zu meinen Erfahrungen gekommen ist. Jetzt weiss ich: die Grundwunde ist eine Verlassenheitswunde, die durch ein Trennungstrauma von meiner Mutter im Alter von 3 Monaten entstanden ist. Frühe Traumata, wie in meinem Falle ein Trennungs- und Verlassenheitstrauma, haben Auswirkungen in späteren Leben. Man nennt diese Diagnose komplexe posttraumatische Belastungsstörung. So komplex wie die Entstehung ist auch die Therapie. Ein Schicksal, das auch viele Adoptivkinder mit mir teilen.